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Unternehmen

Die WPG wurde 1951 von der Stadtwerke Bielefeld GmbH, der Gemeinde Brackwede und den Stadtgemeinden Bünde, Detmold, Herford und Minden gegründet.

Ziel der Gesellschaft war die preisgünstige Versorgung der Stadtwerke-Kunden mit Flüssiggas und der Aufbau eines eigenen Propan-Geschäftes.

Auf dem WPG-Gelände an der Wittekindstraße in Detmold entstand eine Großabfüllanlage, die über einen eigenen Gleisanschluss mit Eisenbahn-Kesselwagen versorgt werden konnte. In den Anfangsjahren wurde Flüssiggas ausschließlich in Gasflaschen vermarktet.

Anfang der 60-Jahre hat aufgrund des steigenden Pro-Kopf-Verbrauchs an Energie die WPG die ersten Flüssiggastankwagen angeschafft und war somit in der Lage, ihre Kunden mit Tankgas, das aus stationären Tanks entnommen wurde, zu versorgen. Heute verfügt die WPG über zahlreiche Tank- und Flaschenwagen, die über ein modernes Logistikmanagementsystem koordiniert und verplant werden.

Um dem ständig steigenden Bedarf an Tankgas gerecht zu werden, erweiterte die WPG 1972 ihr oberirdisches Tanklager am Standort Detmold um 850 Tonnen mit dem Bau einer oberirdischen Flüssiggaskugel.

Aufgrund veränderter Sicherheitsanforderungen war die WPG gezwungen, ihr oberirdisches Tanklager in Detmold außer Betrieb zu nehmen und die gesamte Lagerkapazität mit erdgedeckten Behältern neu zu schaffen.

In den Jahren 1987 bis 1989 errichtete die WPG am gleichen Standort ein vollständig neues Flüssiggaslager, das auch heute noch dem Stand des Wissens und der Technik entspricht. Mit einem Lagervolumen von ca. 2.800 Tonnen Lagerkapazität verfügt die WPG über eines der größten Flüssiggaszwischenlager in Deutschland.

Das alte Flaschenfüllwerk wurde 1997/98 vollständig abgerissen und neu errichtet. Das neue Flaschenfüllwerk verfügt über eine Abfüllkapazität von ca. 3.000 Jahrestonnen und kann jederzeit bei Bedarf erweitert werden.

Mit der stetigen Ölpreissteigerung seit Beginn des neuen Jahrtausends hat der Einsatz von AUTOGAS, der Antrieb von Pkw mit Flüssiggas, stark an Bedeutung gewonnen. AUTOGAS ist wirtschaftlich, sicher und bietet aufgrund seiner sauberen Verbrennung ökologische Vorteile. Durch die wesentlich geringere Schadstoffemission im Vergleich zu konventionellen Kraftstoffen kann durch die verstärkte Nutzung von AUTOGAS schnell, einfach und mit geringen Investitionskosten ein wichtiger Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele geleistet werden. Die gesamte Pkw-Flotte der WPG ist auf AUTOGAS-Betrieb umgestellt worden. Ferner betreibt die WPG in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen eine immer weiter zunehmende Zahl von AUTOGAS-Tankstellen.

Ab 2009 betreibt die WPG das neue Geschäftsfeld „Erneuerbare Energien“ und vermarktet insbesondere Holzpellets und Wärme-Contracting auf Basis von Holzpellets.